Open MRT:
Philips Panorama HFO 1.0T

Das Open MRT bietet den besonderen Komfort eines seitlichen 360°-Rundumblicks. Trotz der "offenen" Bauweise hat das Gerät eine Magnetfeldstärke von 1.0 Tesla und zählt damit zu den Hochfeld-Geräten. Die meisten offenen MRT-Geräte haben eine Feldstärke von 0.5 Tesla oder weniger, was das Untersuchungsspektrum in diagnostischer Qualität deutlich einschränkt.

Das offene Hochfeld-MRT in unserer Praxis wird für Untersuchungen aller Gelenke, Untersuchungen des Brust- und Bauchraums, des Gehirns und Rückenmarks und der Wirbelsäule sowie für Blutgefäßdarstellungen (MR-Angiographie) eingesetzt.

Das offene MRT ist besonders geeignet für Patienten, die an einer Raumphobie leiden, also Angst in engen Räumen haben (umgangssprachlich "Platzangst" genannt). Häufig kann bei einer Untersuchung im offenen MRT auf eine Beruhigungsspritze (intravenöse Gabe eines Medikaments zur Beruhigung und Angstlösung) verzichtet werden, bzw. es ist nur eine niedrig dosierte Beruhigungsspritze anstelle einer Narkose erforderlich. Die Anwesenheit einer Begleitperson in der Untersuchungskabine während der Untersuchung ist möglich.

Außerdem können übergewichtige Patienten, die in einem herkömmlichen MRT mit röhrenförmiger Bauweise nicht untersucht werden können, in der Regel gut untersucht werden. Der Untersuchungstisch des offenen MRT-Gerätes hat eine Tragfähigkeit von bis zu 250 kg.

Ferner ist das Gerät für die Untersuchung von Kleinkindern sehr gut geeignet, da durch die offene Bauart Mutter oder Vater Blick- und Körperkontakt zu ihrem Kind halten können. Es ist sogar eine Untersuchung eines Kindes möglich, wenn Mutter oder Vater neben ihrem Kind im Gerät liegen. Oft ist es daher möglich, Untersuchungen in diagnostischer Qualität durchzuführen, die in geschlossenen Geräten nur mit Narkose oder Beruhigungsspritze ("Sedierung") erfolgen könnten.

Wenn im Fall von Raumphobie dennoch eine Sedierung erforderlich ist, überwachen wir Ihren Herzschlag, die Sauerstoffsättigung des Blutes und Ihre Atemtätigkeit permanent durch einen Monitor. Falls eine Sedierung erfolgt, müssen Sie sich von einer Begleitperson abholen lassen und dürfen an diesem Tage nicht mehr am Straßenverkehr aktiv teilnehmen oder schwere Geräte/Maschinen bedienen.

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